Eder Profitechnik Gruppe

Bestens gerüstet für eine erfolgreiche Zukunft

Sie sind nicht nur ein klares Bekenntnis zum Standort in Tuntenhausen, sondern auch Symbol für die positive Entwicklung der beiden Marken Algema und Fit-Zel der Eder-Gruppe, die in Europa zu den Marktführern bei Fahrzeugtransportern und Anhängern gehören. Die Rede ist von den beiden neuen Produktionshallen, die jetzt im Beisein mehrerer hundert Gäste eingeweiht wurden. Zusammen mit der bayrischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner, nahmen die Geschäftsführer Peter Eder und Gregor Ries die neuen Produktionsstätten offiziell in Betrieb.

Bereits bisher wurden am Standort Tuntenhausen Fahrzeuge und Anhänger der beiden Marken Algema und Fit-Zel produziert. Mit der Erweiterung der Produktionskapazitäten wurde nun die Fertigung der gesamten Fahrzeugpalette in Tuntenhausen konzentriert. Nicht nur hier, auch im österreichischen Neuhofen an der Krems, hat die Eder-Gruppe jüngst in die Erweiterung der Räumlichkeiten investiert. So konnte an dem zweiten Produktionsstandort die gesamte Kompetenz zum Thema Aluminium gebündelt werden. Unter anderem werden in Österreich von 16 Aluspezialisten die Anhänger- und Transporter-Plattformen geschaffen, die anschließend in Tuntenhausen verbaut werden. Die bisher in Österreich angesiedelte Anhängerproduktion wurde dafür am bayrischen Stammsitz zusammengeführt.

Zu der bisherigen Halle in Tuntenhausen sind durch die Erweiterung zwei weitere Gebäude hinzugekommen, die jeweils 1560 qm² Produktionsfläche umfassen. Zwischen den drei in Reihe platzierten Hallen wurden zudem die Flächen überdacht, sodass weitere 1680 qm² Lager- und Arbeitsfläche entstanden. Diese überdachten Bereiche können auch zum wetterunabhängigen Be- und Entladen von Lastzügen genutzt werden. Zusammen mit der bereits bestehenden Halle umfassen die Produktionsflächen auf dem insgesamt 16 Hektar großen Betriebsgelände nun 9.300 qm².

Bis 350 Fahrzeuge und 1.000 Anhänger werden hier pro Jahr gefertigt. Dabei wird laut Geschäftsführer Gregor Ries keineswegs „auf Halde“ produziert. „Unsere Auftragsbücher sind mit Bestellungen aus ganz Europa gut gefüllt.“ Aufgrund der anhaltend guten Nachfrage wurden die Hallen vorausschauend für einen Mehrschichtbetrieb konzipiert, sodass die bisherige Produktion problemlos verdoppelt werden kann. „Mit der neuen Produktion sind wir bestens für eine erfolgreiche Zukunft und positive Entwicklung gerüstet“, betont Ries.

Derzeit sind in Tuntenhausen allein für den Fahrzeugbau 80 Mitarbeiter beschäftigt, deren Arbeitsplätze mit den neuesten technischen Standards entsprechender Produktionstechnik ausgestattet sind. So hat das Unternehmen nicht nur in eine neue Lackier-, sondern auch in eine Sandstrahlanlage investiert, mit der die Aluminiumportale vor der Lackierung bearbeitet werden. Zudem wurde eine neue Absauganlage für die Schweißerei angeschafft. Darüber hinaus hat die Eder Gruppe auch in puncto Energie auf neue Technologien gesetzt und eine Bodenheizung integriert, die durch die Abwärme des eigenen Blockheizkraftwerks gespeist wird.

Klare Produktionsabläufe

Mit der Inbetriebnahme der neuen Hallen wurden auch die Arbeitsabläufe optimiert. In der ersten Halle startet der Produktionsprozess. Hier werden die Aluplateaus angeliefert und durchlaufen die Sandstrahlanlage und Lackiererei. Ebenfalls in diesem Bereich untergebracht sind die eigene Teilefertigung sowie ein Bürotrakt für Konstruktion und Homologation.

In der zweiten Halle sind die Montagebänder für den Blitzlader, den Speeder, das Festplateau sowie die Anhänger verortet. Von hier gelangen die Fahrzeuge und Anhänger in die bisher schon bestehende dritte Halle zur Endabnahme. Hier haben zudem der Sonderbau, die Reparaturabteilung sowie der Koffer- und Planengestellbau ihre neue Heimat gefunden.

ALGEMA FIT-ZEL Werkseröffnung in Tuntenhausen bei Rosenheim